Im März 2025, wenige Wochen nach der Bundestagswahl, setzte der deutsche Profifußball mit seinem jährlich stattfindenden ligaweiten Aktionsspieltag erneut ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Motto „TOGETHER! Stop Hate. Be a Team.“ warben DFL, DFL Stiftung und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga rund um den 27. Spieltag der Saison 2024/25 für Zusammenhalt, Respekt und Toleranz. Der Aktionszeitraum erstreckte sich parallel zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Marc Lenz, DFL-Geschäftsführer und Stiftungsratsvorsitzender der DFL Stiftung sagte: „Zusammenhalt in der Gesellschaft ist aktuell besonders bedeutend, um Spaltung entgegenzuwirken und eine positive Zukunft zu gestalten. Wir alle, unsere Gesellschaft, müssen wieder verstärkt als Team zusammenstehen, um gemeinsam voranzukommen – so wie der Fußball es Woche für Woche auf dem Platz vorlebt.“
DFL, DFL Stiftung und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sind überzeugt, dass der Teamgedanke gemeinsame Erfolge möglich macht. Zusammenhalt, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Mitgefühl wirken sich positiv aus, wo immer Menschen aufeinandertreffen – ob in Sportmannschaften, in Unternehmen oder ganz grundlegend in der Gesellschaft. Die Art und Weise dieses Miteinanders ist eine Grundlage für eine positive Zukunft und gemeinsame Erfolge.
Dass die Bundesliga als verbindendes Element positiv in die Gesellschaft wirkt, belegt unter anderem die Studie „Mehr als nur ein Spiel“ der Unternehmensberatung McKinsey, bei der die ökonomische und die gesellschaftspolitische Relevanz des Profifußballs analysiert wurden. Eine Erkenntnis ist: „Der positive Einfluss der Bundesliga zeigt sich vor allem in ihrer Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen. Die Bundesliga bietet einem großen Teil der Bevölkerung einen physischen Treffpunkt, fördert die Motivation zum sozialen Engagement, stärkt die Identifikation mit der Region, vermittelt Werte und stärkt den Zusammenhalt.“
Am Aktionsspieltag war die Botschaft „TOGETHER!“ deshalb an allen Spielorten in den Stadien zu sehen. Unter anderem Spielbälle, Eckfahnen und Auswechseltafeln trugen den Schriftzug und die Kampagnenfarbe. Aufwärmkleidung der Spieler und Kapitänsbinden waren mit „TOGETHER!“ veredelt. Nationale und internationale Medienpartner der DFL und berichtende Sender verbreiteten den Appell über ihre Berichterstattung. Liga, Stiftung und Clubs flankierten das zusätzlich mit individuellen Kampagnen in digitalen Netzwerken.
Der Aktionsspieltag ergänzte das kontinuierliche und vielfältige Engagement des deutschen Profifußballs, der seine Reichweiten zur Verbreitung gesellschaftlicher Botschaften einsetzt. Seit dem Jahr 2012 gibt es während der Internationalen Wochen gegen Rassismus entsprechende Aktionsspieltage. Im Jahr 2024 lag der Fokus angesichts der zunehmenden Verrohung des öffentlichen Diskurses, insbesondere in sozialen Netzwerken, auf der Forderung „Stop Hate“. Die Kampagne der Saison 2024/25 fokussierte sich auf die Botschaft „Be a Team“.
Internationaler Tag gegen Rassismus
Die Aktionswochen rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März werden in Deutschland von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert. Die Initiative ruft Akteure der Zivilgesellschaft dazu auf, Position gegen Rassismus und Diskriminierung zu beziehen.
